Madani & Morgan fordern Regeln für den Wahlkampf

Der Wahlkampf zur Kommunalwahl am 13.09.2020 in NRW hat begonnen! 

Um ein weiteres Aufheizen des politischen Diskurses abzuwenden, fordert die Politik- & Unternehmensberatungsgesellschaft MADANI & MORGAN klare Regeln für einen demokratischen Wahlkampf. 

„In Zeiten eines stärker werdenden populistischen Politikstils, bitten wir die politischen Akteure der Stadt einen Wettstreit der besten Ideen zu führen.“, fordert Jade Madani, Partner bei MADANI & MORGAN, „Die Gesellschaft und die Wählerinnen und Wähler sind auf der Suche nach vorbildlichen Persönlichkeiten, guten Ideen und positiven Botschaften. In einem modernen Wahlkampf haben weder Angriffe auf politische Gegner noch inhaltslose Plakate oder billige Kugelschreiber etwas verloren.“

Die im Bundestag vertretene Parteien haben im Wahlkampf 2017 unterschiedliche Ausgaben pro akquirierte Stimme zu verzeichnen.

Jan Morgan, Partner und verantwortlich für den Bereich Business erklärt: „Auch unter ökonomischen Gesichtspunkten ergeben die Ausgaben der Parteien in Werbematerialien keinerlei Sinn. Die Kosten und der Nutzen stehen in keinem sinnvollen Verhältnis. Es gibt effektivere Strategien Wähler zur Stimmabgabe zu überzeugen.“

So errechnete MADANI & MORGAN den Voter-Acquisition-Cost-Koeffizienten, der die Sachausgaben des Wahlkampfes pro Wählerstimme der Bundesparteien bei der Bundestagswahl 2017 beschreibt, aus. Die SPD gab mit 2,18 € am meisten und die AfD mit 0,54 € am wenigsten pro Wählerstimme aus. Weitere Zahlen fasst die Beratungsgesellschaft in ihrer Publikation „Voter Acquisition Costs – Ein Einblick in die Ausgaben, Einnahmen und Resultate der im Bundestag vertretenen Parteien“ zusammen. 

Die Geschäftsführer und Parteivorsitzenden der Parteien der Stadt sollen ein Papier mit verbindlichen Regeln zum Umgang während des Wahlkampfes aushandeln. MADANI & MORGAN bietet an, diesen Prozess zu begleiten, um einen Beitrag zur Demokratieentwicklung zu leisten.  


Die Publikation kann hier heruntergeladen werden: